Oberstdorf
Gerstruben
Rechtler-Büro
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Die Rechtler von Oberstdorf
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"Die Kraft der Einheimischen"
Das ist die Kraft der Einheimischen!" Eduard Geyer, der nach 30 Jahren als Bürgermeister von Oberstdorf im Oberallgäu zur Kommunalwahl 2002 nicht mehr antritt, lehnt sich in seinem Stuhl im Amtszimmer kurz zurück. Drei Jahrzehnte lang hat er die Geschicke im 11.000 Einwohner und rund 18.000 Fremdenbetten zählenden berühmten Kurort mitgestaltet. Gemeinderäte hat er kommen und gehen sehen, den Ort im Kern autofrei gemacht, Pläne angeschoben, verworfen, sich Streit eingehandelt, den Bayerischen Landesrechnungshof gegen sich aufgebracht - doch die "Rechtler" blieben. "Die sind hier die zweite Kammer, so etwas wie der Bundesrat", sagt der Bürgermeister. Es gebe zwei Arten der politischen Kontrolle durch die Bürger von Oberstdorf, so Geyer am Ende einer langen Dienstzeit: Durch die Kommunalwahlen alle sechs Jahre. Und durch die "Rechtler" - täglich.
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